Bayern München: Arshavin für Podolski
Par admin • 25 sept, 2008 • Catégorie: Club, De, Finance, Nachrichten, News •Bayern München wirbt um den russischen Super-Star von Zenit St. Petersburg. Der Clou dabei: Wenn Bayern Arshavin in der Winterpause verpflichten könnte, wäre der Weg frei für einen Wechsel von Lukas Podolski zum Klub seines Herzens, dem 1. FC Köln.
München. Lukas Podolski machte bisher aus seinem Herzen keine Mördergrube und trug seine Wechselabsichten immer wieder an die Öffentlichkeit. Gerne würde er zurück nach Köln wechseln, wo der “Spaßfussballer” mit offenen Armen empfangen werden würde. Bisher beeindruckte das die Bayern-Bosse aber nicht. Im Gegenteil, sie blieben stur, und wurden ihrerseits nicht müde zu betonen, wie wichtig Podolski für den FC Bayern sei. Dementsprechend verweigerten sie permanent die Freigabe für seinen Wechsel. Doch nun tut sich für Podolski ein Silberstreif am Horizont auf, so dass sein angestrebter Wechsel zu einem anderen Verein im Laufe der Saison doch noch realisiert werden könnte.
Der Geheimplan der Bayern
Wie die Münchner AZ erfahren haben will, hängt dabei alles von Zenit St. Petersburg ab. Kommt Arshavin nach München, kann Podolski wechseln, so die einfache Rechnung. Schon am Rande der Champions-League-Auslosung Ende August in Monaco haben die Bayern versucht, den 27-Jährigen russischen Stürmer-Star zu verpflichten. Aber die Russen lehnten einen Transfer ab, auch weil sie in den Champions-League-Spielen die Tore von Arshavin für ein Weiterkommen brauchen. Aber zum einen hat Zenit eine schwere Gruppe mit Real Madrid und Juventus Turin erwischt. Zum anderen endet Ende Oktober die Saison in Russland. Somit wäre ein Wechsel von Arshavin nach München in der zweiten Transferperiode im Januar möglich.
Eine Ablösesumme von 27 Millionen Euro steht im Raum
Andrej Arshavin, Russlands Fussballer der Jahre 2005 und 2006, ist der Top-Star bei Zenit St. Petersburg. Er wollte den Verein aber schon im Sommer verlassen. Zu dieser Zeit buhlten neben den Bayern zahlreiche englische und spanische Spitzenvereine um die Dienste von Arshavin. „Ich will immer noch gehen, aber mein Klub tut alles, um das zu verhindern“, sagte er und fügte hinzu: „Man sagte etwas von 27 Millionen Ablösesumme. Das schreckt jeden Verein ab.“
Bayern gegen ManCity, Real & Co.
Aber auch eine solche Summe ist Verhandlungssache. Sollte Arshavin im Winter von Zenit die Wechselfreigabe erhalten, werden sich die Bayern auch gegen internationale Top-Vereine durchsetzen müssen. Was angesichts der Kapitalausstattung von Vereinen wie Real Madrid, Chelsea oder Manchester City ein fast unmöglichen Unterfangen sein dürfte. Es ist für viele internationale Vereine dieser Güteklasse schon lange kein Hindernis mehr, eine solche Ablösesumme für einen Top-Spieler zu zahlen.
Da bleibt auch für Lukas Podolski nur die Hoffnung, dass die Bayern noch genug Geld auf ihrem Festgeldkonto haben, um im Poker mit Arshavin mithalten zu können.
admin est
Email à cet auteur | Tous les Articles par admin